Lesaar - Familienforschung

 

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Die Rheinberger Lesaars

An dieser Stelle möchte ich gerne eine Lesaar-Linie etwas genauer darstellen und zwar die "Rheinberger" Lesaars, die den Küfer Hermann Lesaar (geboren ca. 1780, gestorben 1840) aus Emmerich als Ihren Vorfahren hatten. Warum ausgerechnet diese Linie? Diese Linie zeigt exemplarisch ganz gut, wie sich die Lesaars von Emmerich aus verteilt haben. Dazu kommt, dass Hermann Lesaar Nachfahren hatte, die öffentliche Ämter innehatten (3 Bürgermeister), was mein Interesse weckte und sein Sohn Heinrich der Küfermeister war, der das Underberg-Rezept aufgeschrieben hatte (s. hierzu Besondere Ereignisse etc.).

Wenn Sie dem folgenden Link folgen, finden Sie eine Liste mit Personen, die diesem Familienzweig angehören. Durch Anklicken der einzelnen Personen erhalten Sie einen Ausschnitt des Stammbaumes. Dieser beinhaltet fünf Generationen. Die nachfolgenden Generationen habe ich aus Datenschutzgründen herausgelassen.

Rheinberger Lesaars
Ein kleine Hilfe für die Anzeige des Stammbaumes finden Sie hier.

Wo lebten/leben die Nachkommen?

Die Kinder von Hermann Lesaar und seiner Frau Elisabeth Hingsbergen wurden in Emmerich geboren. Sein Sohn Heinrich Lesaar lebte mit seiner Frau Dorothea Johanna Schauenberg in Rheinberg, wo auch seine Kinder geboren wurden. Deren Kinder wiederum wurden in Rheinberg und Wuppertal geboren. Die nächste Generation hatte ihren Ursprung u.a. in Düsseldorf, Kamp-Lintfort, Rheinberg und Wuppertal. Daraus folgten u.a. Lesaars mit Geburtsorten wie Düsseldorf und Bedburg.

Das Ganze einmal grafisch skizziert (Das Zeichen * steht für Geburt):

Welche Berufe bzw. berufliche Stellungen hatten die Lesaars dieser Linie?

Dieser Linie entstammen Lesaars, die u.a. folgende Berufe hatten:

Küfer, Fabrikarbeiter, Pastor, Mittelschulrektor, Lehrer, Polizeimeister, Schreinermeister, Bäckermeister, Anstreicher, Bürgermeister, Stadtdirektor, Kaplan, Diplom-Kaufmann, Metzger, Schlosser, Diplom-Chemiker

Überrascht war ich darüber, dass drei der Nachfahren von Hermann Lesaar Bürgermeister bzw. Stadtdirektoren waren. Dies waren die beiden Urenkel von Hermann Lesaar, nämlich Hubert Franz Anton Lesaar (Bürgermeister in Kamp-Lintfort) und Theodor Josef Hubert Lesaar (Gemeindedirektor in Marienheide), sowie sein Ururenkel Hubert Friedrich Heinrich Lesaar (Stadtdirektor in Bedburg):

Hubert Lesaar – Bürgermeister von Kamp-Lintfort

Hubert Lesaar wurde am 17.1.1888 in Rheinberg als Sohn des Kaufmanns und Küfermeisters Hubert Lesaar und der Henriette Böhm geboren.

Um 1915 heiratete er Margarethe Justus. 1920 wurde Hubert Lesaar Bürgermeister von Kamp-Lintfort. Kamp-Lintfort liegt 15 km westlich von Oberhausen.
Hubert Lesaar, der bis 1933 dem Zentrum angehört hatte und danach der NSDAP beigetreten war, wurde als Bürgermeister am 6. März 1945 von den Amerikanern erneut eingesetzt. Sein Dienstzimmer bezog er im Keller der Städtischen Realschule. Im Juni 1945 wurden die Amerikaner von den Engländern abgelöst, die Hubert Lesaar am 31. Oktober 1945 absetzten. Quelle: http://www.phila-gert.de
Am 19.3.1963 verstarb Hubert Lesaar in Ahlen.

Theo Lesaar - Bürgermeister und Gemeindedirektor von Gemeinde Marienheide

Theodor Lesaar wurde am 6.2.1888 in Rheinberg als Sohn des Schreinermeisters Heinrich Lesaar und der Maria Sibilla Tillosen geboren. Am 27.12.1926 heiratete er Ellen Keil in Köln.

Am 31.10.1945 wurde Theo Lesaar von der britischen Regierung zum Bürgermeister der Gemeinde Marienheide ernannt. Marienheide liegt ca. 50 km östlich von Köln und gehört zum Oberbergischen Kreis mit der Kreisstadt Gummersbach. Nach Einführung der neuen Gemeindeordnung 1946 nach britischem Modell wurde Theodor Lesaar Gemeindedirektor (Februar 1946 bis Februar 1953).
Quelle: http://www.marienheide.de/gemeinde/tourismus/geschichtliches_buergermeister.htm

Die Eheleute Lesaar verzogen am 22.10.1955 nach Düren. Dort verstarb Theo Lesaar am 7.2.1956.

 

Friedrich Lesaar - Mittelschulrektor in Linfort

Friedrich Lesaar war der Bruder des o.g. Hubert Lesaar. Er wurde am 31.5.1885 in Rheinberg geboren. 1913 heiratete er Maria Esch und hatte mit ihr vier Kinder, u.a. den u.g. Dr. Hubert Lesaar. Friedrich Lesaar war Lehrer an Schulen in Hochheide, Meerbeck, Moers und Düsseldorf. Seit Mai 1920 war er Mittelschullehrer und Leiter der Schule in Lintfort. Wenige Monate nach seinem Amtsantritt verstarb er nach kurzer schwerer Krankheit im Februar 1921 in Düsseldorf.

                           

                        Nachruf              Festschrift 90 Jahre Realschule Kamp-Lintfort

 

 

Dr. Hubert Lesaar – Stadtdirektor in Bedburg

Dr. Hubert Lesaar wurde am 30.12.1917 in Düsseldorf als Sohn des Mittelschulrektors Friedrich Lesaar und der Maria Esch geboren. Ca. 1942 heiratete er in Bad Honnef Josefine Ploenes. Dr. Hubert Lesaar war Stadtdirektor von Bedburg, welches zwischen den Städten Köln, Düsseldorf, Neuss, Mönchengladbach und Aachen liegt. Nach ihm wurde eine Straße in Bedburg-Kirchherten benannt. 1992 ist Dr. Hubert Lesaar in Pforzheim verstorben.

Heinrich Lesaar - Pastor in Veen

Heinrich Lesaar wurde am 1.11.1883 in Rheinberg als Sohn des Kaufmanns und Küfermeisters Hubert Lesaar und der Henriette Böhm geboren und war demnach ein Bruder des oben genannten Bürgermeisters von Kamp-Lintfort Hubert Lesaar. Am 5.6.1909 wurde er in Münster zum Priester geweiht und war mehr als 33 Jahre lang im am Collegium Augustinianum und Hülfspriesterseminar in Gaesdonck tätig. Heinrich Lesaar hat sich sehr stark mit dem Leben und den Schriften des hl. Augustinus beschäftigt und einige Bücher hierzu veröffentlicht. Seit dem 15.11.1942 war er Pastor in der St. Nikolaus-Gemeinde in Veen. Am 17.8.1950 verstarb Heinrich Lesaar und wurde auf dem Friedhof in Veen begraben.
Erinnerung an Priesterweihe
Nachruf 
Totenzettel
NRZ-Bericht Tatsachenserie "Vor 10 Jahren - Kriegsschauplatz Kreis Moers, 4.3.1955

 

 

 

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